Bundeswehr Lexikon
EPA

Die Bundeswehr fordert von ihren Soldaten, dass sie aufgrund ihres Auftrages oftmals nicht in festen Unterkünften übernachten, sondern „im Felde“, also im Gelände unterwegs sind.

Dies ist bei Übungen oder im Auslandseinsatz der Fall. 

Es bleibt also das Problem der Verpflegung der Soldaten.

Um die Soldaten auch über mehrere Tage hinweg ohne feste Kantine oder Küche verpflegen zu können, greift die Bundeswehr auf spezielle Essensrationen zurück, so genannte Einmannpackungen – EPAs.

Ein EPA enthält Nahrungsmittel mit einem Gesamtnährwert von ca. 3.000 kcal.und somit genug Energie für einen Tag. Enthalten sind

  • Frühstück,

  • Mittagessen und

  • Abendessen,

ergänzt durch Zusatzartikel wie: 

  • Müsli,

  • Roggenschrotbrot geschnitten,

  • diverse Brotaufstriche,

  • diverse Konfitüren,

  • Energieriegel,

  • Hartkekse,

  • Schokolade,

  • Kaffee Extrakt,

  • Tee Extrakt,

  • verschiedene Getränkepulver,

  • Kaugummis,

  • Zucker,

  • Speisesalz,

  • Kaffeeweißer,

  • Wasserentkeimungstablette (Chlor),

  • Streichholzbrief, sowie

  • Erfrischungstuch (60% Ethanol) und 

  • Hygienepapier.

Der Vorteil des EPA ist die Komprimierung der Verpflegung auf eine kleine Tüte oder einen kleinen Karton, was das Mitführen der Verpflegung im Rucksack erleichtert. 

Außerdem ist die Einmannpackung laut Hersteller bis zu 10 Jahre haltbar, nach eigener Erfahrung sogar deutlich länger. 

Das EPA ist zwar keine Sterneküche, jedoch sehr praktisch und nahrhaft.

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